Festveranstaltung
am Mittwoch, den 24. Juni 2009
ab 13.30 Uhr bei
TuTech Innovation GmbH
Vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2009 heißt es jeden Tag „Spot an“ für die Preisträger des Wettbewerbs „365 Orte im Land der Ideen“, der gemeinsam von der Standortinitiative „Deutschland
– Land der Ideen“ und der Deutschen Bank durchgeführt wird. TuTech präsentiert als „Ausgewählter
Ort im Land der Ideen“ am 24. Juni 2009 gemeinsam mit den Partnern die Initiative Industrielle Biotechnologie Nord (IBN).
Aus mehr als 2.000 eingereichten Bewerbungen von Unternehmen, Forschungsinstituten, Kunst- und Kultureinrichtungen,
sozialen Projekten und Initiativen hat die 18-köpfige Jury die Sieger in sieben Kategorien ausgewählt. Seit 2006 führt die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ den Wettbewerb gemeinsam mit der Deutschen Bank unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler durch.
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Die IBN-Initiatoren bei der Gründungsveranstaltung
Dr. Helmuth Thamer, TuTech Innovation GmbH, Prof. Dr. Garabed Antranikian, Technische Universität
Hamburg-Harburg, Prof. Dr. Hans-Jürgen Block, Innovationsstiftung Schleswig-Holstein
Nordlichter sind heller
Wer sich in der Forschung mit anderen vernetzt, profitiert fast immer davon. Denn der Austausch von Wissen beschleunigt neben der Entwicklung auch die praktische Umsetzung von Produkten und Dienstleistungen. In diesem Sinne stellten die fünf nördlichen Bundesländer 2005 die Weichen für eine erfolgreiche Kooperation. Mit IBN haben Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein ihre wissenschaftlichen
und wirtschaftlichen Aktivitäten und Kompetenzen vernetzt. Damit möchten sich die Länder gemeinsam in der Politik und auch bei Förderinstitutionen mehr Gehör verschaffen. Die Zusammenarbeit macht sich bereits bezahlt: Im Jahr 2007 hatte eine IBN-Expertengruppe das Clusterprojekt BIOKATALYSE2021 initiiert und damit den BMBF-Wettbwerb BioIndustrie 2021 gewonnen.
Aktuell geht im Sommer 2009 ein Bioraffinerie-Projekt der IBN in die Umsetzungsphase. Hierfür entwickeln die Forscherteams neue Verfahren, bei denen lignocellulosehaltiges Pflanzenmaterial als Rohstoff genutzt wird (Bioraffinerie der 2. Generation).